Sommerekzem beim Pferd

Das Sommerekzem bei Pferden

Erfahren, wie ein Sommerekzem entsteht. Besonders gefährdet sind Pferderassen aus dem Norden wie Isländer oder Shettys. Aber auch jede andere Rasse kann diese Krankheit bekommen. 

Anzeichen und Symptome des Sommerekzem

Das Sommerekzem siehst du auf der Haut deines Pferdes. Es wird sich öfter scheuern und kratzen und, sofern es dort hingelangt, wird es daran knabbern. Es bilden sich offene Hautwunden, die sich entzünden und nässen. Meist betroffen sind Stellen wie Mähnenkamm oder Schweifrübe. 

Schnell kommen Keime an und in die Wunde, wodurch sich Eiter bildet und die Entzündungen fortschreiten. Je größer die betroffenen Hautflächen, je schmerzhafter kann es für das Pferd sein.

Mit der Zeit können sich die Symptome verschlimmern, wenn immer wieder erneut Stiche erfolgen. 

Diagnose Sommerekzem

Entzündete und kahle Stellen sind Symptome, die der Tierarzt gleich erkennt. Will man eine Bestätigung, kann man einen FIT (funktionellen In-vitro-Test) durchführen lassen. Dieser Test weißt eine Sensibilisierung des Immunsystems gegen gewisse Allergene nach. 

Behandlung eines Sommerekzems

Um die Symptome zu reduzieren, wir der Tierarzt zunächst ein Kortison- Präparat geben. Sind schon Keime in die Wunde gelangt, wird zusätzlich Antibiotika verabreicht. 

Die Wunde(n) sollten täglich gepflegt werden, vor allem an warmen Tagen. Die juckenden Stellen sollten mit klarem Wasser gesäubert werden, größere Wunden benötigen ein spezielles, antiseptisches Reinigungsmittel. Auch wenn abgescheuertes Pferdehaar nicht schön anzusehen ist, sollte es dem Pferd nicht gänzlich verwehrt werden, sich dennoch zu kratzen. Dein Pferd benötigt nicht noch mehr Stress, als es sowieso schon durch die Krankheit hat. 

Unterstützung und Vorbeugung durch die richtige Fütterung

Das Sommerekzem ist für dein Pferd kräftezehrend. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Nährstoffen ist unumgänglich. Wichtige Inhaltstoffe für die Fütterung sind z.B. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Zink, Kupfer und Selen. 

Auslöser und Ursache des Sommerekzems

Das Sommerekzem ist eine Allergie gegen Speichel bestimmter Stechmücken mit Sofortreaktion. Durch den Speichel bekommt dein Pferd starkes Jucken. Es wird sich anfangen zu kratzen bis es wund wird. Die Folge sind Infektionen dieser Wunden durch Pilze und Bakterien. 

Da diese Krankheit meist in den wärmeren Monaten im Jahr auftritt, vermutet man als Ursache ebenfalls Faktoren aus der Umwelt wie steigende Temperaturen oder erhöhtes Ozon. Zudem spielen Stress, Vorerkrankungen oder auch eiweißreiche Weiden eine wichtige Rolle zugunsten dieser Krankheit. 
Auch eine genetische Vorbelastung ist möglich.

Prognose mit Sommerekzem

Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, je besser stehen die Prognose. Sind die Wunden bereits entzündet, kann sich der Heilungsprozess allerdings über mehrere Wochen hinziehen. 

Sommerekzem vorbeugen

Folgende Optionen hast du um Sommerekzem vorzubeugen:

  • Kontakt mit Insekten und Mücken so gut es geht unterbinden
  • Spezielle Ekzemerdecken beim Weidegang
  • Insektengitter an Stalltüren
  • Insekten- und Fliegensprays
  • Im Offenstall sollte dein Pferd immer Zugang zu schattigen Plätzen und Unterständen haben. 

Vor dem Kauf von vorlasteten Pferderassen wie Isländern oder ähnliche Pony solltest du überlegen, vor dem Kauf eine genetische Veranlagung für das Sommerekzem ausschließen zu lassen. 

Hilfreiche Links:

Fliegendecken

Fliegenspray

Fliegenschutz

Mineralfutter
 

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