Mein Hund ist zu dick

Mein Hund muss abspecken, und jetzt?

„Er freut sich doch so über die Leckerlis“ ist zwar gut gemeint aber leider folgt hier meist Übergewicht. Doch das Abnehmen gestaltet sich dabei, wie bei uns Menschen ja auch, um einiges schwieriger. Um deinen Hund Pfunde verlieren zu lassen, genügt es meist nicht aus, das Futter zu reduzieren. Er muss sich dann auch entsprechend mehr bewegen um wieder fit zu werden. 

Mit Hilfe von Sportübungen zum Idealgewicht

Das Beste für die Gesundheit deines Hundes ist, wenn er Idealgewicht hat. Jedes Kilo mehr schadet seiner Gesundheit und du möchtest ja sicher, dass er lange fit und gesund bleibt. Es ist auch relativ einfach, deinen Hund wieder fit zu bekommen, wenn du ein paar Regeln befolgst. 

Zuallererst solltest du zum Tierarzt deines Vertrauens gehen und mit ihm über das Übergewicht sprechen. Ggfls. Klärt er noch die Ursache des Übergewichts. Ist gesundheitlich alles im grünen Bereich, kann das Programm Gewichtsreduktion beginnen. 

Hier erfährst du zunächst, wie du herausfindest, ob dein Hund tatsächlich zu dick ist und woran das, außer zu viel Esse und zu wenig Bewegung, liegen kann. Wichtig ist, dass du nicht nur die Ernährung entsprechend anpasst, sondern auch sportliche Aktivitäten mit deinem Hund einplanst. 

Aktivitäten mit dem Hund, die Pfunde schmelzen lassen

  • Regelmäßige Spaziergänge

Eine einfache, aber effektive Möglichkeit, um mehr Aktivität in den Alltag zu bringen, ist das regelmäßige Spazieren gehen. Es schont die Gelenke und hält die Bewegung recht einfach, vor allem am Anfang, wenn das Übergewicht noch recht hoch ist. Abwechslung bringen variierende Strecken oder Begleitung mit Artgenossen. Auch kleine Kommandos können hier eingebaut werden. Dein Hund wird so im Spaß und Spiel quasi wieder fit trainiert. 

  • Übungen für unterwegs und zuhause

Je fitter der Hund wird, desto mehr Sportvariationen sind möglich. Auf Baumstämmen balancieren oder mit einem speziell für den Spaziergang ausgewählten Hundespielzeug beschäftigen. Zuhause kann dein Hund das Lieblingsspielzeug suchen, welches du vorher gut versteckt hast. 

  • Gemeinsam fit werden

Genau wie bei uns Menschen macht es dem Hund viel mehr Spaß, wenn dein Lieblingsmensch mit ihm trainiert. Dog Yoga oder Fitnessübungen im Freien können eine spaßige Alternative sein. So wird nicht nur dein Hund fit, sondern auch du und nebenbei festigst du eure Bindung. 

  • Der Hund kann schwimmen

Ist dein Hund eine Wasserratte, kannst du auch das als Fitnesseinlage nutzen. Wie bei uns Menschen ist das Schwimmen auch für den Hund gelenkschonend und gleichzeitig höchst effektiv. Mit Wasserspielzeug kannst du das Training noch spaßiger gestalten. 

  • Fahrradfahren und Joggen mit dem Hund

Seid ihr beide fitter, könnt ihr mit dem „Profisport“ anfangen. Bei Joggen und Radfahren verbrennt der Hund besonders viel Kalorien. Du solltest deinen Hund aber langsam an diese Sportarten gewöhnen und bedenke auch, dass nicht jede Hunderasse hierfür geeignet ist. Auch Agility kann nun hinzugezogen werden. Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Hund schon soweit ist, kannst du das auch noch mal vorab mit deinem Tierarzt abklären. 

Ist dein Hund noch nicht fit genug oder hat Gelenkprobleme, könnt ihr euch dem Degility oder Obedience widmen, da es hier mehr auf die korrekte Ausführung der Übungen als auf Schnelligkeit im Hindernisparcours ankommt. 

Tipps für Abnahme und Fitnesssteigerung

  • Langsam in das Training einsteigen und schrittweise erhöhen.
  • Ein gewisser Grundgehorsam des Hundes ist hier erforderlich. 
  • Aufwärmen und Pausen sowie ausreichend Trinken anbieten.
  • Übungen und Intensität dem Wetter und der Saison anpassen.

Und vor allem….
Spaß ist der wichtigste Motivationsfaktor. Wenn bei euch das Training in Fleisch und Blut übergegangen ist, geht alles in Routine über und eure täglichen Sporteinheiten gehen dann leicht von der Hand.

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